DMHA Booster – Überblick und Hintergrundwissen

0

DMHA Booster

Härter trainieren, länger motiviert bleiben und sogar Fett verbrennen – Hardcore Booster sollen helfen, über die Grenzen des menschlichen Körpers hinaus zu gehen. Als bester Wirkstoff dazu galt lange das 1,3-Dimethylamylamin (DMAA), aber diese Substanz ist inzwischen vom Markt verschwunden. Seitdem suchen Sportler und Supplement-Designer nach einem guten Nachfolger für DMAA. Mit 1,5-Dimethylhexylamin (DMHA) ist 2015 ein entsprechender Kandidat auf dem Markt aufgetaucht.

Mittlerweile hat gefühlt jeder zweite Hersteller ein DMHA-haltiges Supplement in seinem Sortiment. Damit du den Überblick behältst findest du hier einige der beliebtesten DMHA Booster, die wir ausführlich getestet haben. Du suchst weitere Informationen über 1,5-Dimethylhexylamin? Zum Hintergrundwissen

DMHA Booster 2017


Gods Rage Vikingstorm Valhalla

Testbericht Zum Angebot

BPS Pharma Not4Pussy

Testbericht Zum Angebot

GN Narc Limited Edition 2K16

Testbericht Zum Angebot

Goldstar Triple X

Testbericht Zum Angebot

Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse

Testbericht Zum Angebot

GN Narcotica The Evil

Testbericht Zum Angebot

Auf der Suche nach den neuesten DMHA Boostern und Angeboten lohnt es sich auch bei ShapeYOU und Amazon vorbei zu schauen.

DMHA Booster Hintergrundwissen

Noch ist die Substanz nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Alles, was man bisher über diesen Wirkstoff weiß oder zu wissen glaubt, basiert größtenteils auf Erfahrungswerten von Athleten. In diesem Artikel findest du die Informationen, die es im Moment gibt über DMHA Booster gibt.

DMHA – was steckt dahinter?

1,5-Dimethylhexylamin (DMHA) ist der chemische Name für zwei verschiedene Substanzen: 2-Amino-6-methylheptan und 2-Amino-5-methylheptan. Andere Namen für beide Stoffe sind 2-Aminoisoheptane, Methylheptan-2-amin und (in Nordamerika) Amidrine oder Octodrine. In DMHA Boostern wirst du in der Regel 2-Amino-6-methylheptan finden, denn es ist preisweter herzustellen als 2-Amino-5-methylheptan.

Beide Substanzen kommen zwar in der Natur vor, für Nahrungsergänzungsmittel stellt man sie aber synthetisch her. Das liegt nicht nur an den Kosten: 2-Amino-6-methylheptan findet man in nennenswerten Mengen nur im Eisenhut (Aconitum). Da diese Pflanze extrem giftig ist, eignet sie sich nicht als Rohstoffquelle für Nahrungsergänzungsmittel. Tortzdem wird genau diese Version von DMHA als “Aconitum Kusnezoffii” oder “Aconite Extract” in der Zutatenliste mancher Supplemente aufgelistet. Die andere Version, das 2-Amino-5-methylheptan, findet sich in der Natur in geringen Mengen in der Rinde des Walnussbaums.

Wie wirkt DMHA?

Die Wirkung von DMHA soll ähnlich sein wie die des verbotenen DMAA, allerdings etwas schwächer und ausgeglichener. Es soll Adrenalin und Noradrenalin ins Blut bringen und eine Weile dort halten. Damit schärft DMHA den Fokus, steigert die Motivation, kurbelt die Fettverbrennung an und zügelt den Appetit. Man fühlt sich energiegeladen und schafft mehr Wiederholungen. Der Wirkstoff könnte außerdem die Schmerzgrenze erhöhen. Vermutlich bewirkt DMHA aber nicht bei jedem Verwender die gleichen Effekte. Insgesamt wird der Substantz die Wirkungen nachgesagt, die man von einem DMAA Nachfolger erwartet.

Einnahme und Dosierung

Einnahme und Dosierung

Hier musst du dich auf das verlassen, was man sich in der Umkleide des Fitness-Studios erzählt, denn andere Daten gibt es nicht. Die Dosierungsangaben der Hersteller sind auch ein Anhaltspunkt. DMHA Supplemente nimmt man normalerweise eine halbe Stunde vor dem Training ein. Für die häufigere Variante von DMHA, das 2-Amino-6-Methylheptan, liegt die beste Dosis angeblich bei 100-150 mg. Erste Wirkungen bemerkt man anscheinend ab 50 mg. In 24 Stunden solltest du auf keinen Fall mehr als 250 mg DMHA nehmen. Von der stärkeren, aber selteneren Variante 2-Amino-5-Methylheptan nimmt man nicht mehr als 75 mg.

Nebenwirkungen von DMHA

Welche Nebenwirkungen DMHA hat oder haben könnte, das hat noch niemand untersucht. Immerhin weiß man aus Tierversuchen, dass es nicht akut giftig ist. Es erhöht, ähnlich wie DMAA, den Blutdruck und den Puls. Wer Herzprobleme hat, lässt also besser die Finger von DMHA (und allen anderen Stimulanzien). Wenn du Allergien oder chronische Krankheiten hast, dann sprich am besten mit deinem Arzt darüber, ob solche Substanzen für dich vielleicht gefährlich sind. Allgemein sollte man Pre Workout Supplemente nur in kleinen Mengen einnehmen und zwischen zwei Dosen mindestens einen ganzen Tag Pause lassen. Sollten Nebenwirkungen auftreten, dann sofort mit dem DMHA aufhören.

Die Rechtslage?!

Die große Frage bei allem, was die Leistung steigern soll: Ist es erlaubt?

DMHA ist noch nicht lange auf dem Markt, deshalb gibt es keine genauen Regelungen dazu. Die nordamerikanische FDA lässt das Mittel vorerst als Nahrungsergänzung zu, man darf es also kaufen. Allerdings haben ein paar Pharmafirmen ein Auge auf DMHA geworfen. Sollte es zu einem verschreibungspflichtigen Medikament werden, verschwindet es damit vom Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Auf den Listen verbotener Dopingsubstanzen der führenden Sportverbände taucht DMHA noch nicht auf; das kann sich allerdings schnell ändern.

Weil der Booster anderen (verbotenen) Stoffen wie DMAA chemisch sehr ähnlich ist, nimmst du ihn besser nicht vor einem Wettbewerb.

N-Methylphenethylamine – das neue Designer Stimulans?

DMHA ist nicht der einzige mögliche Ersatz für DMAA. Ein anderes Stimulans, das neuerdings als Pre Workout Supplement gehandelt wird, ist N-Methylphenethylamine, kurz: NMA. Auch diese Substanz soll  dich auf harte Trainingseinheiten vorbereiten und beim Abnehmen helfen. N-Methylphenethylamine findet man als Einzelwirkstoff oder auch zunehmend in Pre Workout Produkten. Ob es aber tatsächlich eine mit DMAA vergleichbare Wirkung erzielt, ist fraglich. Zu NMA gibt es keine wissenschaftlichen Daten an Menschen und nur sehr wenige verlässliche Erfahrungsberichte. Die wenigen Tierexperimente lassen vermuten, dass die Substanz nicht mit DMAA gleichzusetzen ist.

Fazit

Als Nachfolger für DMAA sind DMHA Booster scheinbar eine gute Alternative. Etwas schwächer als DMAA, aber nach dem was man bisher weiß, auch mit weniger Nebenwirkungen behaftet. Allerdings fehlen bisher wissenschaftliche Daten. Wenn du diesen Wirkstoff einnimmt, solltest du dich strikt an die Einnahme- und Dosierungsempfehlung halten und selbstverständlich nicht regelmäßig darauf zurückgreifen.

DMHA Booster – Überblick und Hintergrundwissen
4.6/5 aus 5 Bewertungen